Besuch in der cité de la musique
Cité de la musique begeistert mit Ausstellung über Blas- und Saiteninstrumente von damals bis heute.
Am Freitag Nachmittag, dem 14.12.2007, besuchte die Klasse Z2 BI 1T der Oskar-Walcker-Schule das Musée de la musique in Paris. Leider waren Teile des Museums geschlossen, daher konnten wir nur Instrumente bis zum Ende des Barocks besichtigen.
Die Führung übernahm ein englischsprachiger Audioguide mit malerischen Hörbeispielen zu jedem Instrument und jeder Musikrichtung. Die Instrumente waren in großen, gut beleuchteten Vitrinen ausgestellt und deutlich gekennzeichnet. Die Schilder beschrieben das Instrument, die Marke und das Benutzungsjahr. Sehr schön dargestellt wurden die damaligen Konzertsäle, die in kleinen Kästen in Miniatur nachgebaut wurden. Dazu beschrieben wurde auch die damalige Orchesterbesetzung.
Überrascht wurden wir von einem talentierten Hornspieler, der spontan auftauchte und eine kleine Vorstellung gab. Dabei spielte er nicht nur fantastisch, sonder erzählte auch sehr viel über das Horn und seine Geschichte. Er spielte Beispiele von Bach bishin zu Jagdsignalen, bei denen jeder Klang eine andere Bedeutung hat. Er veranschaulichte sehr eindrucksvoll die Stopftechnik. Dabei hält der Hornspieler die Hand unterschiedlich tief in den Schallbecher hält, um damit sehr leicht mit verschiedenen Klangfarben zu variieren.
Besonders nett war dann auch das kleine Geschäft im Museum, in dem man CDs, Bücher und andere Kleinigkeiten rund um Musik kaufen konnte.
Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass sich der Besuch im Musikinstrumentenmuseum auf jeden Fall gelohnt hat. Man konnte sehr viel sehen und erfahren und wurde leichtfüßig von Musik begleitet durch das Museum getragen.
Unserer Meinung nach ist das ganze Museum ein absoluter Hingucker für jeden der sich für Musikinstrumente interessiert und auf jeden Fall in die Stadtbesichtung mit einzubeziehen.
Für eine virtuelle Tour durch das Museum hier klicken .
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