Duduk
Duduk
Duduk, das
Generator: Gegenschlagzungen, seltener Aufschlagzunge
Bauweise:
aus lange gelagertem Aprikosenholz
zuerst wird die Innenbohrung vorgenommen
anschließend das Holz (mit Kalk?) imprägniert
sieben (oder acht) vorderständige Grifflöcher und ein Daumenloch
zwischen 28cm und 40cm lang
Spielweise:
mit Zirkularatmung für die langen Meldiebögen oder Borduntöne
diatonische Skala, mit Grifftechnik auch chromatisch
akustische Besonderheiten
Rohrblattinstrument mit zylindrischer Bohrung
überbläst in die Duodezime (wird musikalische sehr selten eingesetzt)
Links:
Artikel in wikipedia.de
Artikel bei swr2
unesco-Präsentation (englisch)
(Anleitung und Übersetzung unten)
youtube-Video (mit kurzen Sequenzen über die Herstellung)
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Gevorg Dabaghyan
Übersetzung der unesco-Präsentation
Das Duduk und seine Musik (Flash-Player erforderlich)
(freie Übersetzung des Kommentars auf der unesco-Seite:
http://www.unesco.org/culture/en/masterpieces/
[klick] Skip Intro
(in der rechten Navigationsleiste)
[klick] Armenia: The Duduk And Ist Music
Präsentation (Presentation) .... [nach oben]
(eingeblendeter Text:
Nichtsdestotrotz geben die hingebungsvollsten Musiker immer noch ihre Fähigkeiten und ihr Wissen an die jüngere Generation weiter.
Der Musikschullehrer Hovhannes in Gyumri erklärt seinen Schülern das Zusammenwirken von musikalischer Intonation (Tongebung) und der armenischen Sprache.)
Das Duduk, die armenische Oboe ist ein Rohrblattinstrument mit einfachem oder doppeltem Rohrblatt. Die charakteristische Klangfarbe kann als warm, weich und leicht nasal bezeichnet werden.
Die meisten Armenier halten das Duduk für das Instrument, das am besten Wärme, Freude und ihre Geschichte ausdrückt. Die Wurzeln der armenischen Duduk-Musik gehen bis zur Zeit des armenischen Königs Tigran der Große zurück.
Das Duduk begleitet armenische Volkslieder und –tänze aller Regionen des Landes. Es gehört zur Kategorie der Aerophonen, die auch Instrumente names Balaban (Iran, Aserbaidschan), Duduki (Georgien) und Mey (Türkei) mit einschließt.
Das Instrument (The Instrument) .... [nach oben]
(eingeblendeter Text:
„Hovern ankan“, armenisches Volkslied
Aprikosen-Hain)
Das weiche Holz des Aprikosenbaumes ist der ideale Werkstoff für den Korpus des Instrumentes.
(Das armenische Duduk wird aus Aprikosenholz geschnitten)
Das Gamish oder Yegeg genannte Rohrblatt ist aus einer heimischen Pflanze, die entlang des Aras-Flusses wächst.
(Die Holzstücke sollten zum Trocknen 20 bis 25 Jahre gelagert werden. Erst danach ist das Holz für die nächsten Produktionsschritte bereit: Drechseln der Außenform (oft noch mit einer handbetriebenen Drehbank [TD]), Bohren der Innenbohrung , Bohren der Fingerlöcher (werden z.T. auch noch eingebrannt [TD])
Es gibt vier Hauptarten des Duduks, die in der Länge zwischen 28 und 40 cm variieren.
Diese Bandbreite erlaubt es dem Klang der Duduki verschiedenste Stimmungen auszudrücken, abhängig vom Inhalt des Stückes und des Aufführungszusammenhangs.
(Herstellung des Gamish, des Doppelrohrblattmundstücks)
Das 40cm lange Duduk z.B. wird als sehr geeignet für Liebeslieder angesehen. Wohingegen das Kürzere normalerweise Tänze begleitet.
(Als Reaktion auf die negativen Auswirkungen der Globalisierung und die fehlende staatliche Unterstützung werden einige Neuerungen entwickelt.)
Heutzutage bauen die Dudukmacher immer noch traditionelle Duduki, experminentieren aber auch mit neueren Formen
(Der weltbekannte Dudukspieler Gevorg Dabaghyan)
Aufführungen (Performance) .... [nach oben]
(Dudukmusik ist die traditionelle Musik für armenische Hochzeiten)
Das Duduk wird bei Hochzeiten und Beerdigungen gespielt.
(und auch in Restaurants)
Obwohl es berühmte Duduk-Solisten (unter ihnen Gevorg Dabaghyan und Dyvan Gasparyan) gibt, wird das Duduk normalerweise von zwei [häufig auch von drei TD] Musikern gespielt. Ein Musiker schafft die musikalische Umgebung für die Hauptmelodie indem er mit Hilfe der Zirkularatmung einen lang anhaltenden Ton spielt. Währenddessen entwickelt der andere Musiker komplexe Melodien oder Improvisationen.
(Das „Qani voor jan im“-Lied des großen armenischen ashough (Troubadour, Sänger) Sayat-Nova 1722-1795)
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